four corner rule

four corner rule

Kennt Ihr eine der wichtigsten Kommerzregeln?

Alles was in einem Kasten steht, hat mit dem was rundherum steht nichts zu tun. Das ist die sogenannte „four corner rule“

D.h. in allen Dokumenten, die Ihr im Kästchen unterschreibt, ist jeder Kasten ein eigener Vertrag. Wenn in dem Unterschriftskasten nichts steht, dann leistet Ihr eine blanko Unterschrift, die in jeden beliebigen anderen Vertrag hineinkopiert werden kann.

Die Haftungspapiere, die mit kopierten Unterschriften entstehen, nennt man „Bad Papers“. Das ist das, was die Banken der Zentralbank geben, wenn sie Liquidität brauchen und angeblich Pleite sind.
Eine Bank kann nicht Pleite gehen, so lange sie die 30% Regel bezüglich Eigenkapital bei SEPA-Transfers erfüllt.

Als Kästchen gilt auch die eckige Klammer oder diese angedeuteten Ecken, die Ihr häufig auf Dokumenten seht.

Der US Supreme Court hat diese Regel in mehreren Urteilen bestätigt.

Nun schaut Euch mal ALLES ab, was man Euch bisher zum Unterschreiben vorgelegt hat.

Jedes Kästchen ist ein eigener Vertrag.

Ihr könnt zwei Ecken einfach mit einem Querstrich abschneiden. Damit ist die Regel aufgehoben. ZWEI Ecken bitte.
Oder Eure Unterschrift wird sooo groß, daß diese nicht ins Kästchen paßt. Die werden richtig sauer bei der Bank und auf den sog. Behörden.
Oder Ihr unterschreibt ab sofort mit by (Unterschrift wie immer) a.r.
Das bedeutet „Im Auftrag als autorisierter Repräsentant“
Wer im Auftrag unterschreibt, ist nicht in der individuellen Haftung. Es haftet der Auftraggeber.

IMMER eine Kopie fordern, von dem was Ihr unterschreibt.

Manchmal erpressen die auch Unterschriften. Dann unterschreibt Ihr mit „CF“.
Das bedeutet: coactus feci
Unter Folter. Diese Unterschrift ist rechtlich wertlos.
Und da es TIP-EX gibt, macht Ihr das CF recht groß und Eure Unterschrift quer darüber.

Tip an Unternehmer:
Wenn Ihr für Eure Kapitalgesellschaft nur mit Eurem Namen zeichnet, übernehmt Ihr für den Vorgang die private Haftung über Eure natürliche Person.
Da Ihr Kraft Gesetz (Versicherung = Handelsregister) nur die Vertreter der Firma seid, unterschreibt absolut legal, nur noch mit

by (Unterschrift) a.r.“
Denn Ihr seid die autorisierten Repräsentanten dieser juristischen Person.

Es ist immer Eure Unterschrift, für die Ihr immer noch haftet. Das Geschäftsmodell „Auschluß des bürgerlichen Todes“ ist nichts weiter wie eine Versicherung… zu Schweinekonditionen.
Das ist es, was Staatsrechtler völlig ignorieren.

Denn Ihr benutzt deren Namen, um Eure Geschäfte abzuwickeln. Es gilt die aus dem Mittelalter stammende Eingriffskondiktion.
Wer unter fremden Namen handelt riskiert, daß der Inhaber des Namens (Der, der die Originalverträge hat) im Schadensfalle eine beliebige, durch den Geschädigten festgelegte Entschädigung zu leisten hat.

Das steht sogar im BGB.

Die Staatsrechtler sollten sich unbedingt mit Handelsrecht betätigen, denn die Piraten sind auf Hoher See im Seerecht unterwegs. Und dort ist alles erlaubt. Lüge und Betrug sind die Basis des Seerechts unter der Herrschaft der Piraten.
Es wird uns als Kriegslist verkauft. Aber: „wenn eine Kriegslist aufgeflogen ist, so darf sie nicht mehr weiter verfolgt werden“.
Corrönchen???

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