Weimarer Republik.
Die Weimarer Republik war der Alliierten ihr ureigenstes Werk. Mit ihr hatten unsere Vorfahren die sagenhafte Gelegenheit die Demokratie nach westlichem Vorbild kennenzulernen. Schließlich haben die Alliierten des Ersten Weltkrieges zuvor klar gemacht, daß sie mit einer Monarchie keinen Frieden schließen werden. Das Elend der deutschen Völker unter dem Alliierten Konstrukt Weimarer Republik war unermeßlich. Milchprodukte, Brot, Butter, Zucker, aber auch Fleisch und Gemüse waren Mangelware. Hunger war alltäglich. Hinzu kommen unhygienische Wohnverhältnisse bei spürbarem Wohnungsmangel und hohe Kohlenpreise.

Typisch ist auch das so genannte Trockenwohnen:

Menschen, die sich keine hohe Miete leisten können, wohnen für einen geringeren Preis in noch feuchten Neubauten und ziehen sich dadurch allerlei Krankheiten zu. Auch das Untervermieten an Kostgänger ist gang und gebe. Durch die Fenster zieht es, Schwamm und Putzschäden sind obligatorisch. Viele Menschen drängen sich auf engstem Raum und schlafen zu mehreren in einem Bett oder auf der Couch. Schmutz, Enge und Dunkelheit, so lassen sich die Wohnverhältnisse zusammenfassen.

Heinrich Zille sagt:

Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso gut töten wie mit einer Axt. Daß Krankheiten (Skorbut, Tuberkulose, Lungenentzündungen) sich unter diesen Bedingungen epidemieartig ausbreiten, ist kein Wunder. Besonders das Kinderelend ist überall präsent. Gustav Böß, damaliger Oberbürgermeister von Berlin, schreibt in seiner Schrift Berlin in Not (1923):

Was früher schon als größte Not erschien, gilt heute noch als erträglich. Hamsterfahrten und Schlangestehen gehörten zum Alltagsbild in den Großstädten, Der Hunger wirkte grauenvoll. Hunderte Menschen starben täglich in Deutschland und überall fanden Tuberkulose und Rachitis zahlreiche Opfer vor allem unter den nur unzureichend ernährten Kindern, die größtenteils für ihr Alter zu klein waren. Arbeitslosigkeit und Massenverelendung kennzeichneten die Alltagssituation breiter Bevölkerungsschichten. Resignation und Verzweiflung waren Begleiterscheinungen der Krise, in der Tausende ihr als nutzlos empfundenes Leben freiwillig beendeten.

Andere erkannten in Adolf Hitler die letzte Hoffnung auf Arbeit und Auskommen.
Frankreich unter Ministerpräsident Raymond Poincarä war primär an einer Schwächung Deutschlands interessiert, so daß es hohe Forderungen erhob und hartes Durchgreifen anmahnte. Frankreich wollte auch die Kontrolle über die Industriegebiete im Westen Deutschlands. Bei der Ruhrbesetzung war Frankreich unter Poincarö die treibende Kraft.

Am 29.01.1921 forderten die Alliierten in Paris 269 Mrd. Goldmark in 42 Jahresraten, davon 226 Mrd. als unveränderliche Hauptsumme, außerdem mußte Deutschland 12 % des Wertes seiner jährlichen Ausfuhren abgeben. Am 27.04.1921 folgte der Londoner Zahlungsplan. Der Reichstag lehnte diese Forderungen ab und die Alliierten besetzten, nach-dem sie in London einen Vorschlag Deutschlands von 50 Mrd. abgelehnt hatten, am 8.03. Ruhrort, Duisburg und Düsseldorf. Als Deutschland mit den Reparationszahlungen wieder in einen, vergleichsweise kleinen, Rückstand kam, rückten französische und belgische Truppen Anfang 1923 ins Ruhrgebiet ein.

Die Regierung der Weimarer Republik und die Bevölkerung reagierte mit passivem Widerstand, das heißt, Befehle der Besatzungstruppen wurden ignoriert, ein Generalstreik wurde ausgerufen, und vor allem die Transportzüge mit der Kohle, die Franzosen und Belgier als Reparationen abtransportieren wollten, wurden umgelenkt und blockiert. Daraufhin entließen die Besatzer alle deutschen Bahnarbeiter. Am 13.07.1931 mußten alle deutschen Banken für mehrere Tage schließen, Devisentransfer ins Ausland wurde verboten, die Weimarer Republik war zahlungsunfähig.

Die nicht rechtzeitige Revision des Versailler Vertrages wird in mehr oder minder naher Zukunft Europa wieder in einen Krieg hineinziehen, dessen Krönung die bolschewistische Weltrevolution sein wird (Gustave Nerve, französischer Politiker, 1931 (vgl. Hennig, E. Zeitgeschichtliche Aufdeckung, München, 1964, S. 39.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Londoner Schuldenabkommen die Rückzahlung der privaten deutschen Auslandsverschuldung geregelt. Bis etwa 1983 zahlte die BRD 14 Mrd. DM Schulden zurück. Allerdings wurden Zinsen in Höhe von 251 Millionen DM aus den Jahren 1945 bis 1952 bis 1990 ausgesetzt und schließlich im Jahre 1990 fällig.

Die BRD gab darauf Fundierungsanleihen aus, die bis 2010 aus dem Bundeshaushalt getilgt werden. Tilgung und Zinsen betrugen pro Jahr etwa fünf Milliarden Euro.
Nicht außer acht zu lassen ist ein nie dagewesener kultureller Niedergang in der Weimarer Republik. Es blühte die Prostitution, die Verdummung in den Schulen begann mit Kriegslügen und Geschichts-fälschung. Von dem fortschrittlichen Schul und Bildungssystem des Königreich Preußen blieb über die Jahrzehnte nichts übrig.

Was die Weimarer Republik nicht schaffte besorgte später die BRD.
Gewalt als Mittel zur Unterdrückung Andersdenkender war während der Weimarer Republik in hoher Blüte. Die einzelnen Parteien hatten ihre eigenen oder ihnen nah stehende Schläger und Terrortruppen.

Die KPD hatte den Rotfrontkämpferbund, die SPD das Reichsbanner Schwarz Rot-Gold, die DNVP den Stahlhelm“ und die NSDAP die SA. Die Terrorverbände traten auch zu Wahlveranstaltungen auf, marschierten zur Einschüchterung der Zivilbevölkerung durch die Straßen und zeigten sich bei politischen Veranstaltungen. Regelmäßig gab es Tote bei derartigen Auseinandersetzungen. Die Tradition dieser Terrortruppen wird heute noch anschaulich von der sogenannten ANTIFA (Volksmund: rote SA) weitergeführt, die offen für Gewalt gegen Andersdenkende eintritt.

Ein plastisches Beispiel für Niedergang und Verdummung in der Weimarer Republik war der Hype um den Architekturstil Bauhaus. Da mit dem Konstrukt Weimarer Republik die deutschen Völker für die angloamerikanische Hochfinanz bis aufs letzte ausgepreßt wurden, waren kaum noch Ressourcen für den Bau von Wohnungen vorhanden. Bei dem Stil Bauhaus handelt es sich um einfachste Billig bauweise, die dem Gründerzeitstil der konstitutionellen Monarchie in Wohnqualität oder Ansehnlichkeit nicht annähernd das Wasser reichen konnte.

Hier und da mal eine runde Ecke, sonst billige Bauweise primitiver als zu Zeiten der DDR. Dennoch gibt es noch heute Menschen, die auf den Propaganda Hype hereinfallen und nach Dessau oder in andere Städte pilgern, um Bauhaus zu sehen.

Fazit:

Getreu den Vorhaben der Alliierten des Ersten Weltkrieges war die sogenannte „Weimarer Republik“ der Beginn des wirtschaftlichen, sozialen, schulischen, universitären und kulturellen Niederganges der deutschen Völker. Mord und Totschlag gegen politisch Andersdenkende, Hunger, Elend, Prostitution standen auf der Tagesordnung. Um dies zu verschleiern wird heute von der BRD Besatzerpropaganda die Weimarer Republik verklärt als schillernde Zeit, kulturelle Blüte und der gleichen Schwachsinn.