Einige Worte zum Finanzsystem.
Das Verständnis des gegenwärtigen Finanzsystems ist wichtig, um die rechtlichen Gegebenheiten hierzulande zu verstehen. Schließlich ist das Finanzsystem das eigentliche Herrschaftssystem in der Welt.
Mit ein wenig Faktenwissen ist es sehr leicht zu durchschauen, auch hier kann man sich fragen, weshalb in unserer angeblich aufgeklärten Zeit mit so tollen, hochkarätigen Qualitätsjournalisten des „BRD“-Systems so wenig Wissen über das weltweite Finanzsystem besteht.


Entstehung und gegenwärtige Struktur.
Zur Funktionsweise des gegenwärtigen weltweiten Finanzsystems ist die Meinung sehr verbreitet, es gebe auf der einen Seite Menschen, die über Geldguthaben verfügen, welche sie gerade nicht benötigen. Andererseits gäbe es Menschen, die gerade jetzt Geld brauchen. Deshalb gebe es Banken, bei denen man sein Guthaben einzahlen könne, damit diese Guthaben dann Bedürftigen in Form von Krediten gegeben werden können.
Vielfach besteht die Meinung, daß die Bank ihren Gewinn dann aus der Zinsdifferenz zwischen Guthabenzinsen und Kreditzinsen beziehe.
Dies ist jedoch im Wesentlichen falsch. Zumindest ist eine solche geschäftliche Vorgehensweise bestenfalls ein minimaler‘ und völlig bedeutungsloser Geschäftsbereich von Banken.
In der Realität haben Banken kein Geld. Das Hauptgeschäft von Banken besteht darin, Geld aus dem NICHTS zu kreieren!
Im heutigen Finanzsystem entsteht das Geld ausschließlich durch Verschuldung beziehungsweise durch Kreditaufnahme.

Man kann es nicht oft genug wiederholen:
Eine Bank hat kein Geld. – Eine Bank kreiert Geld, aus dem NICHTS!
Um diesen Sachverhalt besser zu verstehen, ist ein kleiner historischer Abriß sehr hilfreich:

lm Jahre 1913 wurde einer Clique von Privatleuten in den USA das Recht gegeben, das Geld der USA herauszugeben. Das hierfür nötige Gesetz wurde „Federal Reserve Act“ genannt, und von der damaligen Hochfinanz bereits im Jahre 1910 auf der Atlantik-Insel Jekyll Island ausgearbeitet, und noch vor der Amtszeit des Präsidenten Wilson diesem vorgelegt und von
diesem unterzeichnet.
Die Unterzeichnung dieses Gesetzes durch Wilson war die Bedingung dafür, daß Herr Wilson von der Hochfinanz in seiner Vermarktung zum US-Präsidenten (genannt „Wahlkampf“) derart finanziell unterstützt wurde, daß schließlich kein sonstiger Bewerber damals Präsident der USA werden konnte.

Am 23. Dezember 1913, als die meisten Abgeordneten bereits im Weihnachtsurlaub waren, wurde dieses Gesetz dann durch den Kongreß gepeitscht.
Damit wurde das zinsbasieıte Zentralbanksvstem in den USA eingeführt. Hierdurch verschenkten die USA das Hoheitlichste, was ein Staat haben kann, nämlich die Kontrolle über die eigene Währung, die Geldmenge und die Zinspolitik, an eine Clique von Privatleuten.
Viele Menschen sind der Meinung, daß die Zentralbank Federal Reserve („FED’Q eine staatliche Bank der USA sei. Dies ist jedoch völliger Nonsens.

Bei dieser Zentralbank handelt es sich um ein rein privates Konstrukt.
Die „Federal Reserve“ ist so „Federal“ wie beispielsweise „Federal Express.„

Der verantwortliche US-Präsident, der den „Federal Reserve Act“ unterzeichnet, und durch den Kongreß gepeitscht hat, äußerte sich später zu seinem Handeln wie folgt:

„lch bin ein sehr unglücklicher Mensch. Ich habe unbeabsichtigt mein Land ruiniert. Eine große lndustrienation wird von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unser Kreditsystem ist zentralisiert.
Das Wachstum der Nation und alle unsere Aktivitäten befinden sich in den Händen von einigen wenigen Männern. Wir sind zu einer der am schlechtesten geführten, am meisten kontrollierten und fremdbestimmten Regierungen der zivilisierten Welt geworden, keine Regierung der freien
Meinung mehr, keine Regierung der Überzeugung und der Mehrheitsentscheidung, sondern eine Regierung, die von der Meinung und der Nötigung einer kleinen Gruppe dominanter Männer abhängt.“
(Woodrow Wilson 1916).

Ein Zentralbanksystem bedeutet, daß Geld überhaupt nur durch Verschuldung beziehungsweise Kreditaufnahme entsteht.
Jeder, der Geld benötigt, muß sich dieses Geld bei der Zentralbank ausleihen. Die Zentralbank erschafft dieses Geld dann aus dem Nichts. Dies bedeutet, daß alles in Umlauf befindliche Geld überhaupt nur durch Kreditaufnahme beziehungsweise Verschuldung entstanden ist.
Alles im Umlauf befindliche Geld ist somit reines Schuldgeld, und muß über kurz oder lang an die Zentralbank zurückgezahlt werden. Durch die Rückzahlung an die Zentralbank verschwindet das Geld dann wieder aus der Welt.
Dies bedeutet, nach Rückzahlung aller Schulden gäbe es kein Geld mehr.
Im Jahre 1944 ist das Geld der USA dann aufgrund des Status der USA als
Hauptsiegermacht des zweiten Weltkrieges zum „Geld der Welt“ geworden.

Die USA haben nämlich verfügt, daß alle Staaten sich dem „Federal Reserve“-System anschließen müssen.Um die Sache den anderen Teilnehmerstaaten des zweiten Weltkrieges schmackhaft zu machen, haben die USA im Jahre 1944 zugesagt, den Federal-Reserve-Dollar mit Gold zu unterlegen. Es war also rechtlich verbrieft, daß man den Federal-Reserve- Dollar in wirkliches Geld, also in Gold, jederzeit eintauschen konnte (sogenanntes „Bretton-Woods-Abkommen“).

lm Jahre 1969 hat der Französische Staatspräsident de Gaulle einmal testen wollen, wie seine „Freunde“ in den USA reagieren, wenn er das reale Gold gegen Federal Resen/e-Dollar einfordert.
Die Jungs in den USA haben daraufhin einseitig, vertragsbrüchig, das heißt betrügerisch beschlossen, Herrn De Gaulle nicht auszuzahlen, sondern stattdessen die Golddeckung des Federal Reserve-Dollars umgehend zu beenden. lm Jahre 1973 wurde dies dann auch rechtlich verankert (Aufhebung des sogenannten „Bretton-Woods-Abkommens‘.
Bereits hierdurch wurde offensichtlich, daß ein groß angelegter Betrug die Grundlage des internationalen Geldsystems war.
Dabei haben es die USA so eingerichtet, daß auch der „Euro“ zu über 80% mit Dollar unterlegt ist, auch der Schweizer Franken, dieser jedoch „nur“ zu über 70%.

Es gibt somit ausschließlich Dollar in der Welt, andere Währungen wie „Euro“ oder „Schweizer Franken“ sind somit eine Art Etikettenschwindel.
Das bedeutet, daß Jeder, auch jemand der in Europa einen Kredit aufnimmt, beispielsweise bei seiner Bank „um die Ecke“, sich bei der Federal Reserve verschuldet. Die kleine Hausbank „um die Ecke“ refinanziert sich nämlich auch nur über die Zentralbank und jede größere Bank refinanziert sich über die Federal Reserve