Die BRD ist nur der Hausmeister des Deutschen Reiches

Durch den sogenannten 2+4-Vertrag sollten die äußeren Aspekte der Vereinheitlichung der«Verhältnisse im Besatzungsgebiet geregelt werden.
In diesem 2+4-Vertrag haben die vier Besatzungsmächte einen neuen völkerrechtlichen Begriff eingeführt, namentlich Vereintes Deutschland.
In Artikel 1 Absatz (1) definieren sie diesen Begriff.

Dabei beschreiben sie eindeutig, daß es sich bei dem „Vereinten Deutschland“ um eine Gebietskörperschaft handeln soll, die das Gebiet der früheren Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen RepubIik und ganz Berlins umfassen solle.
Dem Wortlaut dieses Vertrages ist eindeutig zu entnehmen, daß dieses „Vereinte Deutschland“ nicht souverän sein sollte.
Es findet sich nämlich unter anderem ein Verbot von:
„Herstellung und Besitz von und Verfügungsgewalt über atomare, biologische und chemische Waffen“.
(vgl. Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland Artikel 3 Abs. ( 1)
Zudem wurden für dieses „Vereinte Deutschland“ Auflagen zur Obergrenze der Zahl der Truppen gemacht (maximal 345.000 Mann).
(Vgl. Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland Artikel 3 Abs. (2)
Darüber hinaus wurden umfangreiche Auflagen bezüglich der Inhalte der „Verfassung“ dieses „Vereinten Deutschland“ gemacht, die die Regierungen der „BRD“ und der „DDR“ sicherzustellen hätten.
(vgl. Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland Artikel 1 Abs. (4) sowie Artikel 2, BGBI. Jahrgang 1990 Teil II Seite 1318 ff (Man darf sich fragen, wie können Besatzungsmächte sowie deren Angestellte in den beiden deutschen Selbstverwaltungskonstrukten „BRD“ und „DDR“ die Verfassung eines angeblich „souveränen Staates“ bestimmen, wenn doch in einem legitimen Staat der oberste Souverän,
der über die Verfassung entscheidet, das Staatsvolk ist, und eben nicht Marionettenregierungen der Besatzungsmächte ?). »


Die Sachverhalte sind dabei sehr simpel:
Der sogenannte „2+4-Vertrag“ wurde lediglich auf der Ebene des Besatzungsrechtes geschlossen, und nicht auf der Ebene des Siegerrechtes.
Die vier Besatzungsmächte USA, Frankreich, Großbritannien und UdSSR hatten sich in diesem „2+4-Vertrag“ lediglich auf ein neues deutsches Selbstverwaltungskonstrukt namens „Vereintes Deutschland“ geeinigt.
Dieses „Vereinte Deutschland“ wäre nach den Bedingungen dieses Vertrages kein souveräner Staat gewesen, und schon gar nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches. Es hätte sich bei dem „Vereinten Deutschland“ des „2+4-Vertrages“ lediglich um ein neues Selbstverwaltungskonstrukt der Besatzungsmächte gehandelt.


Das Fehlen einer Friedensregelung


Das Besondere an diesem Vertrag ist nun, daß das „Vereinte Deutschland“ niemals hergestellt worden ist.
Sofern es hergestellt worden wäre, hätte es sich dabei um eine Gebietskörperschaft gehandelt, und zwar mit dem in diesem Vertrag definierten Territorium und den entsprechenden Außengrenzen.
Wie in den vorausgegangenen Kapiteln nachgewiesen, gibt es eine solche
Gebietskörperschaft jedoch nicht.
Wäre sie existent, würde heute in unseren „Ausweisen“ und „Reisepässen“ stehen, daß diese von dem „Vereinten Deutschland“ ausgestellt worden seien, und nicht von einer „BRD“!
Nicht nur, daß das „Vereinte Deutschland“ des „2+4-Vertrages“ niemals hergestellt wurde, es konnte dieser Vertrag auch von keiner der verhandelnden Seiten jemals rechtswirksam ratifiziert werden, wobei in diesem Vertrag genauestens festgelegt wird, wie die Ratifikation zu erfolgen hat.

Von „BRD“-Machthabern wird immer wieder behauptet, bei dem sogenannten „2+4- Vertrag“ handele es sich um einen Friedensvertrag. ‚
Dies ist jedoch nicht nur völliger Unsinn, sondern eine dreiste Lüge!
Ein Friedensvertrag wird zwischen Siegern und Besiegten geschlossen.
Die Siegermächte des zweiten Weltkrieges sind:

  1. USA (als Hauptsiegermacht).
  2. Großbritannien.
  3. UdSSR (Rechtsnachfolger Rußland).
    Frankreich war niemals Siegermacht sondern nur Besatzungsmacht. Deshalb hätte Frankreich einen Friedensvertrag niemals aushandeln und unterzeichnen können!
    Auch‘ an diesem Fakt ist ersichtlich, daß der sogenannte 2+4-Vertrag lediglich auf der Ebene des Besatzungsrechtes und nicht auf der Ebene des Siegerrechts geschlossen wurde.
    Folglich hätte es sich bei einem Friedensvertrag doch eher um einen 2+3 Vertrag handeln müssen!
    Allerdings könnte ein Friedensvertrag auch kein 2+3-Vertrag sein. Schließlich sind die beiden Selbstverwaltungskonstrukte BRD und DDR zu keiner Zeit Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches gewesen, und haben am zweiten Weltkrieg nicht teilgenommen. Sie hätten somit niemals für das Deutsche Reich einen Friedensvertrag
    aushandeln oder unterzeichnen können.
    Ein Friedensvertrag kann nur zwischen den drei Siegermächten einerseits, und dem Deutschen Reich (oder einem Rechtsnachfolger) andererseits ausgehandelt und geschlossen werden.

Anschauliches Beispiel dafür, wie die Menschen in Deutschland gezielt verdummt und manipuliert werden.